Prioritäten

Der Coaching-Impuls für den September 2020

Das Schreiben priorisieren, kostet Kraft. Vieles andere ist auch notwendig oder sinnvoll oder macht Spaß. 

Dank der Freiheit der Wissenschaft setzt Du die Schwerpunkte wie Du Deine Rolle als Wissenschaftler*in ausfüllen möchtest selbst: ist die Lehre Dein Steckenpferd oder macht Dir Wissenschaftsmanagement Spaß? Konzentrierst Du Dich auf Deine Fachcommunity oder trittst Du in der breiteren Öffentlichkeit als Expert*in auf? Bist Du Netzwerker*in? Antragsarchitekt*in? Thementrüffelschwein?  Kreativer Freigeist?

Alles zugleich schafft kein Mensch. Insofern darfst Du immer wieder Deinen Prioritäten gemäß die Dinge gewichten.  

Um zu ergründen was für Dich Gewicht hat, kannst Du Dir bei jeder Einladung, Unterstützungsbitte, Interviewanfrage etc. zwei Fragen stellen:

Was ermöglicht mir das? — Was verunmöglicht mir das? 

Probiere im September doch mal aus, bei allen Anfragen, die auf Dich zu kommen, dich dies zu fragen. Nimm jeweils die spontane Antworten und dann entscheide anhand der Antworten was Dir wichtiger ist: das Ermöglichte oder Verunmöglichte. Wenn das Ermöglichte einen höheren Stellenwert für Dich hat, dann spricht dies dafür, diese Sache anzunehmen. Wenn Dir das Verunmöglichte wichtiger ist, dann ist das ein klares Indiz, um zu dieser Sache ebenso klar nein zu sagen. Wie dieses Gewichten funktioniert und wie Du Dein Nein dann elegant und undramatisch kommunizierst, dazu mehr im heutigen Live-Seminar “Nein sagen in der Wissenschaft”.  

Passend zum Coaching-Impuls des Monats:

Web-Seminar: Neinsagen in der Wissenschaft

Live: 1. September 2020, 15:00-17:00, Workshopraum

Community: Tausch Dich mit anderen aus

Wie ist es Dir ergangen mit der Strategie Dich bei allen Anfragen, die auf dich zukamen zu fragen, Was ermöglicht mir das? — Was verunmöglicht mir das?