Echte Pausenexzellenz beim Schreiben

Pausenexzellenz

Pausenexzellenz beim Schreiben

Pausenexzellenz

Im Laufe deiner Universitätskarriere sollst Du leistungsfähig bleiben, ohne Dich völlig zu verausgaben.  Nur mit Pausenexzellenz kannst Du diese lange, sich stets verlängernde Qualifizierungsarbeit wirklich durchhalten.

Gleichzeitig hören wir von Wissenschaftler:innen so oft: Ich hab ich ja gar keine Zeit, Pausen zu machen mit all den Aufgaben – ich bin viel zu eingespannt, muss noch Mails erledigen, noch einen Vortrag vorbereiten und überhaupt will ich ja mit meiner Diss/Habil weiterkommen …

Jeder Tag hält tendenziell immer viel zu viele Aufgaben für Dich bereit. Du wirst abends nie erleben, dass Du alles geschafft hast. Wie widerstehst Du da der Erschöpfung? Wie wird es möglich, im Sinne Deiner eigenen Regenerations- und Arbeitsfähigkeit, konstruktiver mit Dir selbst  umzugehen? Und was bedeutet das für Dein Arbeiten?

Es geht darum, einen schaffbaren Arbeitsrhythmus zu finden, in dem sich tiefe Konzentration mit erholsamen Pausen abwechseln kann. Nur so kannst Du über eine lange Karrierezeit kraft- und lustvoll arbeiten – und dabei Momente von Muße und Freude empfinden. Auch wenn nie alles machbar ist, was auf Deiner Liste steht.

Also Pausen machen. Aber wie geht das eigentlich – Pausenexzellenz? Das ist oft gar nicht so einfach, denn der innere Automatismus lässt Dich meist ohne Übergang zur nächsten Aufgabe durchstarten. Dazu kommt noch die kleine Hybris mit dem Multitasking: Diese Idee, etwas Zeit zu sparen und schnell noch parallel eine Mail zu beantworten, während Du gerade mit einer Kolleg*in telefonierst. Puh.

Versuch mal etwas anderes. Ich behaupte, die Qualität Deiner Pause bestimmt die Qualität Deiner Konzentration. Wenn Du also Schreibexzellenz suchst, dann lohnt es sich, auch Pausenexzellenz zu üben.

Wie übt man Pausenexzellenz?

Zunächst geht es darum zu identifizieren, was Dich wirklich regeneriert und Deinen Fokus erfrischt: ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft? Ein guter Kaffee oder ein kurzer Plausch mit Kolleg*innen? Oder lieber alleine sein, die Augen schließen und ein schönes Musikstück hören?

Lerne zu unterscheiden, was sind sinnvolle Pausenaktivitäten und was sind eigentlich Ablenkungen? Sind fünf Youtube-Clips wirklich erholsam? Oder strengt die zusätzliche Bildschirmzeit nicht eher Deine Augen an? Wie könntest Du die Qualität Deiner Pausen erhöhen? Wie sieht eine bestmögliche Pause für Dich aus? Und zwar bei unterschiedlicher Länge: Wie erholst Du Dich in  2 oder in 10 Minuten? Wie in 30 Minuten? Wie bei einer langen Pause?

Experimentiere mit der Länge der Pausen

  • Ein Micropäuschen (1min)? Einmal kurz strecken und tief durchatmen. Oder einmal innerlich sagen, ah, das hab ich jetzt gerade beendet. Super.
  • Eine Minipause (5min)? Vielleicht einmal aufstehen und auf Toilette gehen, Müll rausbringen, einen Apfel essen, oder – nur damit Du Dich bewegst – mal eine Treppe rauf- und wieder runterrennen?
  • Eine Mediumpause (10 bis 20min), in der kurz kurz um den Block gehst, bewusst mit einer Kolleg:in quatschst und einen Kaffee trinkst?
  • Eine lange Pause (45min) in der du eine kleine Yogaeinheit machst und wirklich mentalen Abstand zur Arbeit gewinnst?
  • Vielleicht ist es nach einem produktiven Vormittag auch eine echte Mittagspause (2 Stunden), in der Du nicht nur das Essen schnell herunterschlingst, sondern danach noch einen kleinen Verdauungsgang machst oder – warum nicht – einen kurzen Powernap?

Die Kunst der Pausenexzellenz ist es, ganz unterschiedliche Arten von Pausen zu machen. Aber eben sie wirklich zu machen. Ja, und sie auch einzuplanen 😉 Als Anregung: Meist erholst Du Dich gut, wenn andere Sinne (und Gehirnareale) angesprochen werden als die, die beim Schreiben aktiv sind.

Ausdauer entsteht, wenn Du die Zustände von Anspannung und Entspannung wirklich im Wechsel lebst. Willkommen in der Exzellenz, erlaube dir damit zu spielen!

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