Routine statt Disziplin

Routine

Häufig fragen uns Wissenschaftler*innen, die ihre erste hoch produktive Focus-Session von 60 Minuten gemacht haben: Wie viele Focus-Sessions soll ich am Tag machen? Wie viel ist normal? Was ist von Vollzeit-Wissensarbeiter*innen als Tagespensum zu erwarten?
Diese Fragen zielen meist auf das menschliche Maximum ab. Es geht beim Schreiben aber ums Dranbleiben, um Stetigkeit und einen langen Atem. Und daher macht es mehr Sinn, es völlig anders herum anzugehen:
Frage Dich nicht, wie viele Sessions kann ich maximal an einem Tag schaffen, sondern frage Dich: Wie viele kann ich minimal an jedem Tag schaffen? Die Antwort könnte zum Beispiel eine lauten. Orientiere Dich bei deiner Schreibroutine zunächst wirklich am Minimum. Von dort aus kannst du dich langsam steigern.

Da corona-bedingt nun wieder viele Routinen und Strukturen wackeln, wollen wir es klug angehen und sachte Deine effektive Schreibroutine aufbauen. Strapaziere Dich nicht mit Neujahrsvorsätzen. Durch Minimal-Ziele wirst Du schnell zum Overachiever und das fühlt sich richtig gut an! 

Wie klingt der Vorschlag für Dich, in diesem Jahr zumindest eine Focus-Session pro Woche zu machen?

Lieber ein oder zwei Sessions pro Woche, dafür aber jede Woche. So wird das Schreiben zur Routine. Oder investiere wirklich eine Stunde am Tag mit einer täglichen Session von Montag bis Freitag. So wird das Schreiben zu einer alltäglichen Gewohnheit werden, die so selbstverständlich und mühelos wie das Zähneputzen abläuft. Denn Routinen haben eine eigene Dynamik. Und wer eine Schreibroutine hat, benötigt keine Disziplin mehr.
Den idealen Einstieg ins tägliche Schreiben ermöglicht Dir eine Fokuswoche. Sei dabei und etabliere Deine Schreibroutine! Zusammen ist das federleicht.

Strapazieren wir uns nicht mit Neujahrsvorsätzen. Durch Minimal-Ziele werden wir zu Overachievern und das fühlt sich richtig gut an!