Körperlich schreiben

May 1 / Ingrid

Was macht Dein Körper während Du schreibst? Nichts. Oder wenig. Die Finger tanzen den Gedanken nach. Aber ansonsten ist der Körper ziemlich außen vor, sitzt da und wartet ruhig auf das Danach. Und das soll ja auch so sein: denn Körpervergessenheit ist ein Anzeichen hoher Konzentration. Also sich nicht bewegen ist beim Schreiben sehr gut. Den Körper aber dauerhaft so vergessen, wie wir es in der Konzentration tun, wäre ungesund. 

Und damit wir ihn zeitweise abschreiben können, um uns in die Arbeit zu vertiefen, sollten wir dem Körper immer wieder die Bewegung geben, die er braucht, um in Balance zu bleiben. Aus diesem Grund laden wir in jeder Focus-Session dazu ein, 3-4 Minuten zu tanzen. Ein aktiviertes Herz-Kreislaufsystem macht Dich nämlich denkfähiger und einige Minuten der Verkörperung sind die beste Grundlage, um Dich danach im Arbeitsflow zu entkörpern, und Dich tiefer zu konzentrieren. Die kleine Körperaktivierung des Tanzens holt auch den Spaß mit an Deinen Schreibtisch. Ich merke stets eine Stimmungsaufhellung beim gemeinsamen Tanzen und freue mich jedes Mal, in der Community nicht nur zu Arbeiten, sondern auch Spaß zu haben. Außerdem ist auch die Power der Popmusik als Motivation bei lästigen Aufgaben nicht zu unterschätzen 😉 Aber ganz im Ernst: Schreibtipp Nummer 1: Bevor Du loslegst, mach Deinen Lieblingssong an, bewege Dich und komm dabei ein wenig außer Atem. Du wirst feststellen, dass Schreibblockaden oft eine körperliche Anspannung sind (oder mit sich bringen), die Du über Deinen Körper abschütteln und überwinden kannst. 

Du kannst das alleine für Dich tun, leichter und noch freudvoller ist es allerdings in der Focus-Session mit anderen. 

Tanzen ist die freieste Bewegungsart. Du kannst aber auch Sit-Ups machen, ein Voga-Vinyasa durchlaufen, oder Hampelmann-Sprünge machen. Wichtig ist nur, dass Du aus dem Ruhepuls kommst und diesen Schwung mit in Dein Schreiben nimmst.

Es ist eine verkommene intellektuelle Attitüde, den Körper abzuspalten. Klar, es scheint so, als spiele der Körper bei Denkarbeit keine Rolle, aber das tut er eben doch. Er ist die Grundlage von allem. Also kümmere Dich gut um Deinen Körper. Dein Gehirn und Du, ihr wohnt schließlich darin 🙂

Rohtext schreiben erzeugt oft Widerstände.

  • Wie mache ich meinen Körper zu einem Verbündeten in meinem Arbeitsprozess?
  • Wie schaffe ich einen guten körperlichen Ausgleich in meinem Alltag?
  • Welche kurze kleine Bewegungseinheit  liegt mir, um danach angeregt am Schreibtisch sitzen zu können? 

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Es gibt eine gute Nachricht: was manchmal ganz und gar unmöglich erscheint, nämlich produktiv zu schreiben —  trotz Wissenschaftsalltag — das geht. Es geht wirklich. Aber: Es geht nicht von allein. Und es geht auch nicht so gut allein. Hier schreiben die drei Schreibcoaches zu Themen rund um eine neue Wissenschaftskultur, dem Thema Online-Coworking und nachhaltigen Produktivitätsroutinen. 

Viel Spaß und guten Flow!

Ingrid Scherübl, Wiebke Vogelaar & Katja Günther

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Es gibt eine gute Nachricht: was manchmal ganz und gar unmöglich erscheint, nämlich produktiv zu schreiben — trotz Wissenschaftsalltag — das geht. Es geht wirklich. Aber: Es geht nicht von allein. Und es geht auch nicht so gut allein. In akademischen Kontexten gibt es leider selten ein wirklich empowerndes Miteinander. Ja, das haben wir selbst schon mitbekommen und am eigenen Leib erfahren. Sich während Habilitation oder Promotion als Einzelkämpfer:in zu fühlen, ist alles andere als bekömmlich und noch weniger förderlich.

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